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08.07.23

Happy birthday  15 Jahre Entspannungstherapie                                       

Als Erstes: Ich bin zutiefst dankbar. Unzählige Klienten habe ich während dieser 15 Jahre begleitet, in Einzelsitzungen, in Klangmeditationen, in Kursen. Ein Riesen Dankeschön für euer Vertrauen, euer Interesse am Klang mit seinen vielfältigen tiefgehenden Wirkungen. Ich sage auch Dank den Menschen, die mir halfen, meine eigenen Themen anzuschauen und zu bearbeiten. Ein herzliches Dankeschön an all jene, die mich ausbildeten und mir während meiner Ausbildungen begegneten. Wir lernen stets jeder von jedem, bereichern uns gegenseitig, so ist meine Wahrnehmung, davon bin ich überzeugt. Ich bin sehr dankbar dieses Tool der Klangarbeit für mich gefunden zu haben. 

Sich weiter entwickeln- und dabei trotzdem sich selbst treu bleiben. Das ist eine Herausforderung. So frage ich mich, was habe ich in den letzten 15 Jahren Entspannung und Klang erreicht? und vor allem: wo möchte ich noch hin?                                                                 

Ein Rückblick

Im Laufe der letzten Jahre meiner Arbeit wurde mir eines immer klarer: Das was sich innerhalb einer Klangmassage „nur zur Entspannung“ oder Klangmeditation zeigen kann, geht über die Grenzen der tiefen Entspannungsreaktionen hinaus. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr die Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie absolviert, um komplexe Themen meiner Klienten besser unterstützen und begleiten zu können. Und immer wieder landete ich bei der Erkenntnis, die mir von Anfang an klar war: Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Wir Menschen sind so wundervolle Wesen, die – wenn wir unsere innere Kraft wieder finden, wir die tiefe Weisheit in uns wahrnehmen, wenn die verschüttete Selbstliebe wieder zum Vorschein kommt – von innen heraus strahlen.

Dann sind wir wieder im Einklang mit uns selbst. Die körperlichen, geistigen und emotionalen Ebenen in uns sind im Einklang, wir haben den stärksten Zugriff auf die intuitive Führung unseres Herzens.

Während einer Klangsitzung faszinieren mich immer zwei Punkte, die fast magisch sind: Der Erste ist der, wenn nach dem Vorgespräch die Worte enden und der Klang einsetzt. Ein Raum entsteht, der sich mit Schwingungen füllt, Spüren darf sein, das Denken darf in den Hintergrund treten. Ich liebe es, mit meinem fachlichen Wissen und meiner Intuition diesen Raum zu halten, mich führen zu lassen, damit der Klang seinen einzigartigen Weg findet, damit er den Dialog fortsetzen kann mit seinen heilsamen Mitteln.

Als Zweites ist es die sich vielmals bestätigende Erfahrung: wenn Menschen tief loslassen während des Klanges und nach der Nachruhphase wieder aus der Tiefenentspannung „auftauchen“ wie sehr sie einfach von innen heraus strahlen, als hätten sie lange und tief geschlafen, wie neu geboren.

Oft werde ich gerade von neuen Klient*innen schon bei der telefonischen Anmeldung gefragt: Was soll ich mitbringen? Wie kann ich mich vorbereiten? Meine Antwort lautet dann: Mitbringen brauchst du nichts, außer deine Offenheit für die Klänge. Wenn Klienten eine Klangmassage buchen, haben sie bereits eine Intention: sie haben vielleicht gelesen oder gehört wie angenehm wohltuend so eine Klangmassage sein soll und wünschen sich Entspannung, oder sie haben körperliche Beschwerden und der Arzt hat ihnen geraten, sich mehr zu entspannen. Oder sie kommen mit Schlafstörungen, brauchen vielleicht eine kleine Auszeit von der Hektik des Alltags oder wünschen sich ein Stück Prozessbegleitung. Vielleicht sind da Themen wie: es steht eine Neuausrichtung an? Kennst du das? Man hat das Gefühl, ein neues Kapitel im Leben kann beginnen, ein beruflich oder privater Neustart steht an, es fehlt an Gelassenheit diesbezüglich…oder eine zwischenmenschliche Beziehung ist festgefahren, alles im Leben gerät ins stocken, wir erkennen nicht den nächsten Schritt.

Allein scheint der Weg durch den inneren Wald dunkel und dicht. Dann greift man zu einer helfenden Hand, die sich darbietet, um ein Stück des Weges gehalten und begleitet zu werden. Geborgenheit und Sicherheit können sich von allein wieder zeigen. Was gibt es Schöneres als das ohne Worte zu tun. Unter Führung lassen sich Probleme besser bewältigen als allein.

Klangbegleitete Gesprächstherapie

Hilfreich ist es auch vorab, sich über seine eigenen Wünsche klar zu werden.

In der klangbegleiteten Gesprächstherapie können wir gemeinsam schauen, was das Anliegen ist, manchmal kommt es dann im Laufe der Sitzung doch zu einer Klangmassage, in der sich „einfach so“ Lösungen aufzeigen. Das kann in Form von inneren Bildern, manchmal Farben oder ganzen Geschichten geschehen oder durch ein klares Gefühl oder einen plötzlich auftauchenden Gedanken, der sich zeigt.

Ich vertraue in meiner Arbeit stets auf die Selbstheilungskräfte des Menschen. Wenn der innere Raum so zugeschüttet ist, das Denken  einfach nicht zur Seite treten will, macht es vielleicht Sinn, erst einmal Klarheit zu schaffen: Wo stehe ich gerade? In welchem Lebensbereich bin ich aus der Balance geraten? An welcher Stelle habe ich meine Integrität verloren? Ein Bild zu entwickeln, wie meine Zufriedenheit aussehen kann. Wo will ich hin?

Dazu arbeiten wir mit sogenannten „inneren Anteilen“.

Mit Hilfe von hypnotherapeutischen Methoden wie: z.B. das Externalisieren oder das Schaffen eines inneren sicheren Ortes, arbeiten wir uns zielgerichtet vor, lernen die inneren Anteile kennen, um uns selbst besser zu verstehen. Was will der innere Antreiber mir sagen? Wer dominiert im Inneren? Gibt es ein Gegengewicht? Das könnten Fragen sein, die uns helfen, aus dem Wirrwar unserer Gedanken und Gefühle heraus besser den nächsten Schritt zu erkennen, der dann im Außen gegangen werden darf. Manchmal macht es auch Sinn in der Trance ein Helferwesen zu erschaffen, das bei anstehenden Aufgaben hilfreich in der nächsten Zeit unterstützend zur Seite steht.

Sehr gut eignen sich Ambivalenzen für den Einstieg in die Arbeit mit inneren Anteilen. (z.B. Es fühlt sich gut an, aber…)

Ausblick

Meist können die Gedanken, die im Kopf kreisen, die uns behindern und uns das Leben schwer machen durch Denken und Reden und auch mit Entspannung allein nicht gelöst werden. Vieles zeigt und löst sich auf anderen Ebenen. Aus diesem Grund werde ich das Tool der Hypnose zukünftig mit in mein Angebot aufnehmen. Dabei geht es nicht um übernatürliche Kräfte. Es geht um tiefes Spüren, um Befreiung von negativen Emotionen, -durch den Schatten in das Licht.

Gerade gefühlsbetonte Themen sind in der Trance leichter und unkomplizierter anzuschauen, lassen sich im besten Fall effektiv auflösen. Diese Veränderungsarbeit geschieht im Vertrauen auf unser Unterbewusstsein, denn es kennt uns besser als jeder Therapeut.

 

Ich freue mich auf weitere wundervolle Erlebnisse in und mit dem Klang, der immer das Herzstück meiner Arbeit sein wird.

Klangvolle herzliche Grüße,

Karin   

14./15.12.23  JahresAusklang

Nun sind sie da- die Tage des Advents, der Weihnacht, des Jahresübergangs. Eine lichtvolle, heilige Zeit.

Zum JahresEinklang im Januar lag das neue Jahr vor uns wie ein ungeschriebenes Buch…mit all seinen Herausforderungen…

mit all seinen Wünschen, Visionen, wunderschönen Momenten.

Vielleicht magst du in der gleich folgenden Meditation in Gedanken noch einmal durch dieses Buch reisen.

Vielleicht zeigen sich in der Klangtrance durch dein Unterbewusstsein Bilder deines Jahres.

Die dunkle Jahreszeit und mit ihr die Zeit der Ruhe und Einkehr -eine Zeit, in der es um das Sein geht -und nicht um das Tun.

Sie schenkt uns Stille und lädt uns ein, nach innen zu schauen.

Um uns darauf zu besinnen was in unserem Leben wirklich wichtig ist. Wir rücken wieder mehr zusammen, zünden Kerzen an… gemeinsam Tee, machen es uns gemütlich,…teilen/ geben uns Geborgenheit mit unseren Liebsten.

 gehen vom ich….du… bereiten uns gegenseitig Geschenke …auch für Menschen, denen es nicht so gut geht.

Lasst uns die Kraft der dunklen Jahreszeit und den Zauber der Weihnacht nutzen, um gemeinsam die Samen für eine schönere Welt zu säen. Welche Werte möchten wir stärken?

Welche Menschen tun uns gut? Tief in unserem Inneren, wissen wir das ganz genau.

Wir stehen kurz vor der längsten Nacht des Jahres. 21.12.– Wintersonnenwende. 

Bevor wir dann in den Rauhnächten die ideale Zeit finden, um Klarheit darüber zu gewinnen,

was wir im alten Jahr zurücklassen wollen. Welche Intention wir für das nächste Jahr setzen?

Die Rauhnächte- als Zwischenzeit, eine Schwelle zwischen unserer Vergangenheit und unserer Zukunft: Das alte Jahr ist fast vorbei, das Neue noch nicht ganz da. So intensiv wie zu keiner anderen Zeit des Jahres können wir zu tiefen Einsichten

über uns und unser Leben gelangen.

Wie sehen die Seiten deines Buches in diesem Jahr aus?

Ist es prall gefüllt oder ist noch ein wenig Platz?

….vielleicht kommen dir in der Meditation Gedanken dazu, einfach so….oder ein Gefühl…wie fühlt es sich an?

… Spüre hin, was es ist und wie es sich für dich zeigen darf.

 

Der Klang kommt aus der Stille.